Ein funktionierender Stoffwechsel ist der Schlüssel zu Gesundheit, Leistungsfähigkeit und einem glänzenden Fell deines Pferdes. Besonders während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst, nach Medikamentengaben oder bei Weideumstellungen werden die Entgiftungsorgane wie Leber und Nieren stark gefordert.
In diesem Beitrag erfährst du, wie die Entgiftung im Pferdekörper funktioniert und wie du deinen Vierbeiner mit gezielten Nährstoffen und Kräutern naturnah unterstützen kannst.
Die Hauptakteure der Entgiftung: Leber & Nieren
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Die Leber: Sie ist das zentrale Stoffwechselorgan. Die Leber wandelt Nährstoffe um, speichert Vitamine und baut Abbauprodukte sowie Schadstoffe ab. Da Pferde keine Gallenblase besitzen, wird der Gallefluss kontinuierlich zur Verdauung produziert.
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Die Nieren: Sie filtern das Blut, regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt und scheiden wasserlösliche Abfallstoffe über den Urin aus.
Wenn diese Organe stark beansprucht werden, zeigt sich das oft durch Mattigkeit, stumpfes Fell, Probleme im Fellwechsel oder eine empfindliche Haut.
Bewährte Heilpflanzen zur Unterstützung des Stoffwechsels
Die Natur bietet eine Vielzahl an Kräutern, die traditionell zur Begleitung der Stoffwechsel- und Entgiftungsfunktionen genutzt werden:
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Mariendistel (Silymarin): Der Klassiker für die Leber. Silymarin schützt die Leberzellen und kann deren Regeneration unterstützen.
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Artischocke: Regt die Galleproduktion und die Verdauung an.
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Löwenzahn & Brennnessel: Regen sanft die Nierentätigkeit und den Stoffwechsel an, was die Ausscheidung fördert.
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MSM (Methylsulfonylmethan) & Curcuma: Organischer Schwefel und sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen das Bindegewebe und den gesamten Zellstoffwechsel.
Wichtige Mikronährstoffe für die Regeneration
Neben pflanzlichen Inhaltsstoffen spielen auch spezifische Vitalstoffe eine Schlüsselrolle:
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Cholinchen / Cholin: Wichtig für den Fetttransport in der Leber und zur Verhinderung von Fettansammlungen im Gewebe.
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Zink (idealerweise als Zink-Chelat): Unentbehrlich für Haut, Hufe, Immunsystem und Stoffwechselenzyme. In Chelat-Form ist es für den Pferdekörper besonders gut bioverfügbar.
Wann ist eine Stoffwechsel-Unterstützung sinnvoll?
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Im Fellwechsel: Der Wechsel zwischen Sommer- und Winterfell verlangt dem Organismus enorm viel Energie ab.
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Nach Anstrengung oder Krankheiten: Nach Wurmkuren, Medikamentengaben oder Stehzeiten.
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Zur Vorbeugung: Eine mehrwöchige Kräuterkur im Frühjahr oder Herbst hilft dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
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